Richard Stark – Irgendwann gibt jeder auf

Überleg dir gut, mit wem du dich einlässt.

Parker hatte mit neuen Kollegen gemeinsam eine Bank überfallen. Die gut durchdachte Aktion hat wie am Schnürchen geklappt. Das dies allerdings nur die Geldbeschaffung für einen viel größeren Coup sein sollte, davon erfährt Parker erst hinterher.

Diese größere Sache in Palm Beach ist Parker jedoch zu heiß. Die Risiken sind zu groß und der Plan erscheint ihm zu abwegig. Doch seine neuen Kollegen hatten auf ihn gesetzt und sind natürlich überhaupt nicht begeistert, dass Parker sich nicht beteiligen möchte. Was passiert jetzt mit seinem Anteil, den sie dringend bräuchten? Und dann ist da natürlich auch hin und wieder die Polizei, mit der er sich rumschlagen muss.

Quelle und Genehmigung: Hanser Literaturverlage

„»Also erstens ist das nicht Ihr Fall, und zweitens glaubt niemand, der an dem Fall arbeitet, dass ich irgend etwas damit zu tun hatte, und das wissen Sie genau.« – »Die irren sich«, sagte Farley. – »Alle irren sich, nur Sie nicht.« – »Das kommt vor«, sagte Farley. – Parker nickte und sah ihn an. »Oft?«“ (S. 263)

Wenn man einen Parker-Roman in die Hand nimmt, sollte man wissen, worauf man sich einlässt. Richard Stark alias Donald E. Westlake weiß genau, was er tut: kurze prägnante Sätze sind teilweise in nüchterne Realität gepackt und mit einer Prise Humor gewürzt.

Die Romane rund um Parker, einfach nur Parker, machen dann Spaß, wenn man sich darauf einlässt. Man muss sich an einen Antihelden gewöhnen, einen Protagonisten, der hin und wieder auch mordet. Natürlich nur wenn es nicht anders geht. Ob es anders geht, entscheidet aber allein Parker. Sonst niemand.

Ich selbst war auch dieses Mal begeistert. Dieser Parker-Roman hält auch ein paar neue Überraschungen parat und ist bis zum leicht offenen Ende mit einer ordentlichen Portion Spannung gespickt. Eine klare Empfehlung meinerseits.

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