Gregor Eisenbeiß – Checker Tobi

Eine Adaption des KIKA-TV-Formats.

Quelle und Genehmigung: Penguin Random House

Wie ist das eigentlich mit den Gefühlen? Welche gibt es? Woher kommen sie? Und was davon ist normal? Checker Tobi, bekannt aus dem gleichnamigen KIKA-Format stellt sich und einigen Experten genau diese Fragen nun im Hörspielformat. Dabei muss er es noch rechtzeitig zur Hochzeit seiner Freunde Fabi und Eva schaffen, wo er schlussendlich dem Gefühl Liebe auf den Grund gehen kann.

Hörprobe mit freundlicher Genehmigung von Penguin Random House.

Quelle und Genehmigung: Penguin Random House

Beim großen Digital-Check begibt sich Tobi auf die Suche nach Erklärungen zu diverser Digital-Technik. Vom digitalen Foto-Apparat bis hin zum Binär-Code, der Sprache der Computer, geht er dem digitalen Zeitalter auf den Grund. Bei diesem Abenteuer erwischt seine Assistentin Roberta allerdings ein Computer-Virus. Mehr und mehr fällt ihr System aus und Tobi versucht verzweifelt Hilfe für Roberta zu finden. Dabei lernt er sogar die Gefahren der sozialen Medien kennen.

Hörprobe mit freundlicher Genehmigung von Penguin Random House.

Die Aufmachung von Checker Tobi als Hörspiel ist prima geeignet, um jungen Menschen Wissen aus bestimmten Bereichen zu vermitteln. Checker Tobi begibt sich auf der Suche nach Antworten an die unterschiedlichsten Orte um kleine Interviews mit bestimmten Menschen zu führen, die sich mit den Fragen zu den Themen aus der Gefühlswelt oder dem digitalen Zeitalter besonders gut auskennen. Schade ist die sehr künstliche Aufmachung dieser Interviews. Die Hintergrundgeräusche sind nur zu offensichtlich eingespielt und die Gespräche selbst zu deutlich geskriptet.

Roberta, ein allwissende Roboter-Dame begleitet Tobi auf seinen Abenteuern und hilft manchmal mit entscheidenden Informationen, manchmal aber auch nur mit irrelevantem Halbwissen. Die Gespräche mit Roberta sind für mein Empfinden auch für Kinder ab 8 Jahren zu wissenschaftlich. Es werden zwar (fast immer) die richtigen Fachbegriffe verwendet und erläutert, aber folgen können die Kids diesen Fachtermini nicht immer. Zudem sind sie fürs Verständnis an vielen Stellen auch nicht erforderlich. Ob sich Roberta durchsetzen kann, bleibt fraglich. Spannender hätte ich echte Dialoge, evtl. auch direkt mit der Zielgruppe gefunden. Das widerspricht aber evtl. dem Format aus dem Fernsehen, welches ich nicht kenne.

Die Witze und lustigen Passagen sind teilweise derart flach, dass es den Erwachsenen unter uns kaum Spaß machen wird, den Hörspielen zu folgen. Hier hätte man einen hohen Mehrwert erzielen können: aus meiner Sicht spielen diese Hörspiele gerade dann ihr Potential voll aus, wenn sie von Eltern und Kindern gemeinsam gehört werden und anschließend auch eine Diskussion über die behandelten Themen (wie beispielsweise das „Recht am eigenen Bild“) geführt wird. Aber trotz meiner Kritik sind die Hörspiele durchaus eine gelungene Methode, um die Jüngsten mit Hilfe der Checker-Fragen an bestimmte Themen heranzuführen. Und im Sommer 2021 werden dann gleich noch zwei Ausgaben zu einem Gesundheits- und einem Umwelt-Thema folgen. Darauf bin ich schon sehr gespannt.

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