Schlagwort-Archive: Endzeitszenario

Marc Elsberg – Blackout. Morgen ist es zu spät.

Realistisches Endzeitszenario verpackt in einem spannenden Roman.

An einem kalten Wintertag fällt der Strom aus: zunächst in weiten Teilen Italiens und Schwedens, dann sind immer größere Bereiche des europäischen Festlands betroffen. Die inzwischen globalisierte Netzinfrastruktur kann zwar kleinere Ausfälle wunderbar kompensieren, ein Totalausfall in weiten Teilen des Landes führt jedoch zu massiven Problemen. Marc Elsberg – Blackout. Morgen ist es zu spät. weiterlesen

Andreas Brandhorst – Das Erwachen

Die Eule im Spatzennest wird flügge.

Axel Krohn verfolgt einen Traum. Den Traum die Insel Kanacea Island für rund 28 Millionen US-Dollar zu kaufen. Der Traum versinnbildlicht seine Flucht vor der Welt. Insbesondere aber vor seiner Vergangenheit aus einer türkischen Terroristen-Vereinigung. Und vor der Familie, die er vor langer Zeit verloren hat. Andreas Brandhorst – Das Erwachen weiterlesen

Michael Tietz – Rattentanz

Weltuntergangsstimmung.

Zu einem fest definierten Zeitpunkt fallen weltweit alle computergestützen Systeme aus. Dazu gehören weit mehr, als man sich im ersten Augenblick vorstellen kann: Flugzeugsteuerungen, Kraftwerkssysteme und Logistiksteuerungen um nur einige davon zu nennen.

Die Folge: die Energieversorgung, die Wasserversorgung und die medizinische Versorgung kann nicht mehr gewährleistet werden. Schon nach kürzester Zeit bricht zunächst in den Städten, später auf dem Land die öffentliche Ordnung zusammen.

„Der Absturz des Passagierflugzeuges versetzte den Maihimmel zurück in den von Gott gewollten Zustand. Ruhe.“ (S. 32)

Quelle: Ullstein Tb. Verlag

Unglaublich realistisch beschreibt Michael Tietz die Folgen des totalen Zusammenbruchs moderner Computersysteme. Menschen beginnen innerhalb kürzester Zeit den Kampf ums Überleben. Diesen allerdings gewinnt weit weniger als die Hälfte. Jede Tat reduziert sich auf die einfachsten Bedürfnisse: Wasser und Nahrung.

Mich hat das Werk von Michael Tietz sehr beeindruckt. Einziger Kritikpunkt ist der Ausgangspunkt der Katastrophe. Ein schlecht geplanter Schülerstreich erscheint mir hier doch zu einfach und unrealistisch. Aber davon abgesehen hat der Autor die Auswirkungen sehr gut recherchiert und eindrucksvoll geschildert. Nichts für schwache Nerven.